Studie zum Thema Rettungsmittel auf Yachten auf der boot veröffentlicht

by eric on 2. Februar 2010

99,5 Prozent aller deutschen Segler haben Rettungswesten an Bord. Gut, oder? Jetzt die schlechte Nachricht: ein Drittel der Rettungsmittel, wie Automatikwesten oder Rettungsmittel, sind noch nie fachmännisch gewartet worden. Und das obwohl Skipper, auch juristische gesehen, für die Sicherheit ihrer Gäste verantwortlich sind. Dort will der Fachverband Seenot-Rettungsmitel (FSR) ansetzen, um Skipper stärker für ihre Verantwortung zu sensibilisieren. Außerdem will er größere Anreize schaffen, Westen fachgerecht warten zu lassen – nicht in Heimarbeit, wie der Großteil der Schiffseigner dies bisher handhabt.

Ein weiterer Bestandteil der Studie waren die Signalraketen. So stellte sich heraus, dass fast die Hälfte (47%) der Segelyachten nicht mit Signalmitteln ausgestattet sind. (Bei den Motoryachten liegt die Zahl sogar noch höher.)

Dennoch stellt der FSR den deutschen Skippern ein gutes Zeugnis aus. So seien die Ausrüstungsniveaus deutliche höher als in Ländern, in denen es eine gesetzliche Mindestausrüstung gibt. Dies wird wohl dadurch verursacht, dass gezwungene Skipper versuchen, möglichst billige Ausrüstung zu kaufen, nur um dem Gesetz Genüge zu tun. Der Vorsitzende des FSR, Ralf-Thomas Rapp sprach sich daher ganz klar gegen eine Mindestausrüstungspflicht aus.

Die Ergebnisse der Studie, die aus 25 Fragen zu acht verschiedenen Bereichen bestand, könnt ihr hier finden (www.bvww.org). Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage des FSR.

(fachverband-seenotrettungsmittel.de,

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