Cascais AC Match Race Championship: New Zealand gewinnt erstes Rennen

by eric on 11. August 2011

Das Emirates Team New Zealand holt sich am ersten Tag die Führung der Matchracing-Serie zum America’s Cup, dem „Cascais AC Match Race Championship“. Das Team setzte sich schlussendlich gegen den Titelverteidiger ORACLE Racing Spithill durch.

Die Regatta startete wegen schlechten Windverhältnissen zwei Stunden später, doch darauf hin entwickelten sich drei abwechslungsreiche und packende Fleet Races, anhand derer die Setzliste für die Match Races ermittelt wurde. Eine der spannedsten Szenen passierte gleich zu Anfang. ORACLE Racing Coutts und die Neuseeländer stießen zusammen, dies hatte eine Strafe für das Oracle Team zufolge.

Beim abschließenden Höhepunkt des Rennens trafen das Emirates Team New Zealand und der US-amerikanische Titelverteidiger ORACLE Racing Spithill aufeinander – dieses Duell war gleichzeitig das erste Match Race der America’s Cup World Series, es ging um die Führung im Zwischenklassement. Die Wettfahrt hielt, was man sich von ihr versprechen durfte und begeisterte mit zahlreichen Führungswechseln bis in die Endphase hinein.

Dean Barker, der Skipper der „Kiwis”, legte los wie die Feuerwehr und führte an der ersten Tonne, musste dann aber das US-Team passieren lassen, das auf der entgegengesetzten Kursseite einen günstigen Winddreher gefunden hatte. Am Lee-Tor indes hatte wieder das ETNZ die Bugspitze vorne. Gegen Mitte des Rennens kam es dann zu einer Begegnung der beiden Katamarane, und mit einem klassischen Matchracing-Manöver holte sich Spithill den Vorteil zurück.

Auch auf der zweiten Runde des Rennens wechselte die Führung hin und her, ehe das Emirates Team New Zealand von dem entscheidenden Dreher profitierte und das ORACLE Racing Boot bezwang. Die Neuseeländer führen das Klassement nach dem ersten Tag an, Spithill liegt auf Rang zwei.

( www.americascup.com, Foto: © ACEA (2011)/ Photo G. Martin-Raget)

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