Greenpeace Rainbow Warrior III: mit Hightech-Segeln gegen Umweltverschmutzung

by eric on 19. Januar 2010

Die Rainbow Warrior III wird nicht nur äußerlich grün durch die Weltmeere segeln – sondern soll ein wahres Beispiel für grünes Design sein: Gebaut aus umweltfreundlichen Materialien, mit „grüner“ Technolgoie ausgestattet und nachhaltiger Arbeits-Ausstattung.

Die wohl wichtigste Energiesparmaßnahme auf dem Schiff, das ab April in der Bremer Fassmer Werft gebaut wird, ist die Besegelung. Denn das neue Schiff wird zwar über Diesel- und Elektromotoren verfügen, aber es wird erwartet, dass diese in weniger als zehn Prozent der Zeit auf See eingesetzt werden. „Das Ziel ist, die Emissionen drastsich zu verringern und möglichst wenig zu verbrennen. Man kann niemals vorher sagen, welche Geschwindigkeit möglich ist. Aber Hauptantrieb wird der Wind sein“, sagt Ulrich von Eitzen, ein Greenpeace-Sprecher.

Marc Oele, Projektleiter beim Rotterdamer Ingenieurbüro Vuyk ist derzeit damit beschäftigt, zwischen den Planern des Boots und den Schiffsbauern der Werft zu vermitteln. „Greenpeace hat hohe Ansprüche, das Schiff soll so ökologisch wie möglich gebaut werden und das Budget ist knapp“, sagt Oele zum Online-Magazin „news.de“.

Auf der neuen „Rainbow Warrior III“ wird es Raum für 30 Aktivisten, einen Konferenzraum für 50 Personen und ein Kampagnenbüro plus eine Photovoltaik-Anlage und einen Hubschrauber-Landplatz geben.

Mit einer Fertigstellung wird wohl nicht mehr in diesem Jahr zu rechnen sein. Da Greenpeace im Jahr 2011 40-jähriges Jubiläum feiert, ist dies wohl auch der perfekte Zeitpunkt für den Stapellauf der Rainbow Warrior III.

(News.de, Guardian, Greenpeace UK, Fassmer Werft, Marinelink)

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