Volvo Ocean Race: Routen-Änderung wegen Piraterie

by eric on 18. August 2011

Wegen der Piraten im Indischen Ozean haben sich die Organisatoren des Volvo Ocean Race 2011-12 entschieden, die Route des 2. und 3. Legs zu ändern.

Die Boote hätten im zweiten Leg der Weltumsegelung von Kapstadt bis nach Abu Dhabi durch den ostafrikanischen Korridor segeln müssen. Im dritten Leg werden sie dann von Abu Dhabi bis nach Sanya in China segeln, doch nach diversen Ratschlägen änderte die International Sailing Federation (ISAF) die Route für diese Strecke.

Nun müssen die Boote von Kapstadt bis zu einem geheimgehaltenen und sicherem Hafen segeln, von dort aus werden sie dann in die Nähe von Abu Dhabi gebracht um dort das Rennen bis zur Stadt zu vollenden. Die gleiche Prozedur müssen sie auch durchlaufen wenn sie von dort Kurs auf Sanya nemen – nur eben umgekehrt.

„Dies war eine unglaublich schwere Entscheidung“ sagte der Volvo Ocean Race Geschäftsführer Knut Frostad. Doch mehrer Sicherheitsexperten hatten ihm gesagt „Do not risk it.“

Die Piraterie ist ein gut organisiertes und sehr lukratives Geschäft. 2010 wurden 1,181 Seefahrer von Piraten verschleppt. Die längste Entführung dauerte 213 Tage und es wurden allein letztes Jahr mehr 100 Millionen Euro Lösegeld an verschiedene Piratengruppen gezahlt.

(weitere Information: www.volvooceanrace.com, Foto: Ian Roman/Volvo Ocean Race)

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