Weltumsegler "Hippopotamus" bei vier Beauford vor Knysna Lagune quergeschlagen

by eric on 25. Januar 2010

Judith und Sönke Roever wollen keinen Geschwindkeitsrekord – aber in drei Jahren um die Welt segeln. Sie möchten auf der klassischen Barfußroute bei meist beständigen Passatwinden ein Gefühl für die wahre Größe des Planeten bekommen.

Am 16. Januar haben sie leider ein Gefühl dafür bekommen, dass vier Beaufort zusammen mit Restdünung und etwas Pech auch erfahrene Segler zum Kentern bringen können.

Ihnen war schon vorher bewußt, dass die Anfahrt der Knysna Lagune (Karte Google Earth) heikel ist und haben sich deshalb ruhiges Wetter hierfür ausgewählt. „Alles läuft gut und wir sind schon fast in der Lagune, als wir uns umdrehen und hinter uns eine ca. vier Meter hohe Wand erblicken“, schreiben sie gestern in ihr Logbuch der Hippopotamus über den Vorfall vor einer Woche. Viel Zeit, etwas zu tun bleibt nicht mehr, wenige Sekunden später taucht die Mastspitze ins Meer. (Kleines Bild Grafik von Sönke Roever) Der Schaden an Boot und Inhalt ist erheblich, beide Segeler kommen jedoch glimpflich davon.

Die Hippopotamus ist nun, eine Woche später, wieder halbwegs segelklar und soll nach Kapstadt für weitere Instandsetzungsarbeiten gebracht werden. Weiter im Logbuch: „Und nun lasst Euch den Spaß am Segeln nicht verderben, wenn Ihr die folgenden Bilder seht. Das Wichtigste ist, dass uns beiden nichts passiert ist. Materielle Dinge kann man ersetzen.“

Respekt!

(Hippopotamus, Yacht Magazin)

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