Zerknirschter Brief von Bernt Lüchtenborg

19. Dezember 2009

sail2horizonsDer gescheiterte Weltumsegler Bernt Lüchtenborg hat sich in der Ostsee-Zeitung mit einem offenen Brief zu Wort gemeldet – und demonstriert seine Zerknirschtheit. Er schreibt: “Nichts rechtfertigt mein Handeln, dennoch gibt es menschliche Gründe, die ich erklären möchte.” Er schreibt hierbei von Überforderung, Zeitdruck und Fehler bei seinem Weltumsegelung-Projekt, während dem er zwei mal die Erde umkreisen wollte (siehe Bild).

Unterdessen fasst das Magazin Yacht nun auch Vorwürfe zusammen, die nun im Zusammenhang mit früheren Fahrten und Veröffentlichungen von Bernt Lüchtenborgs auftgetaucht sind. So tauchen jetzt sogar Gerüchte auf, nach denen seine Passage in die Antarktis, die er in seinem Buch und auf Vorträgen ausfühlich beschrieben hat.

Nun, nach Reparatur seines Schiffes will er wieder ablegen und seine Reise fortsetzen.

(Ostsee-Zeitung, Yacht Magazin, Offizielle Seite)

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{ 2 comments }

skipper Dezember 27, 2009 um 21:10

Hallo Segler, hier muß ich mal sagen, wer so lange mit seinen Schwindeleien (150 Tage)
zurecht kommt, was kann man weiterhin von ihm erwarten??, weitere Betrügereien-Schwindeleien. Ihm sollte das ” Handwerk” gelegt werden.
Soll er als Beispiel mit seinen Betrügereien weiterhin als Vorbild für die
benachteiligten Kinder aus Wismar dienen? Ich glaube, Lüchtenborg muss aus Eigenachtung endlich von diesem Projekt ablassen und den Kindern jetzt nicht als
schlechtes Beispiel dienen. Vielleicht hat er so viel Ehrgefühl und Selbstachtung!!!

Halvar Dezember 31, 2009 um 17:30

Ich glaube nicht, dass er an die Menschen denkt, die er so verletzt und betrogen hat. Habe kaum einen solch egozentrischen Menschen gesehen. Für alle, die sich für soziale Projekte engagieren und Gutes bewegen möchten, ist dies ein Schlag mitten ins Gesicht. Wir segeln selbst und zwar u.a. mit benachteiligten Kindern. Wir zahlen dies selbst und leben nicht von Spenden. Auch unseren Urlaub und den Urlaub dieser Kinder zahlen wir selbst. Wir fördern diese Kinder, weil es unsere tiefste innere Überzeugung ist und nicht, weil wir uns im Aplaus der Öffentlichkeit mithilfe fremder Gelder baden möchten.
Wie war das mit Ehrgefühl und Selbstachtung? Mein Mitgefühl gilt auch seiner betrogenen Frau.