Katamaran vor Falsöft gekentert: fünf Freizeitsegler gerettet

29. März 2010

Eine kräftige Windböe hat am gestrigen Sonntag einen Katamaran zum Kentern gebracht und die Besatzung in die sieben Grad kalte Ostsee gespült. Der Seenotkreuzer Nis Randers der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) konnte alle fünf Freizeitsegler aufnehmen.

Zur Unfallzeit herrschten frische Winde mit kräftigen Böen bis zu 55 km/h (7 Beaufort). Die Segler wollten den acht Meter breiten Katamaran probefahren – und wurden vor Falsöft von der Böe erfasst. Der Skipper einer in der Nähe laufenden Segelyacht beobachtete den Vorfall und setzte „Mayday“ ab. Der Notruf wurde von der Seenotleitung Bremen aufgefangen und an die fünf Seemeilen entfernte Nis Randers weitergeleitet die alle Segler aufnehmen konnte. Die Unfallstelle wurde mit einer Tonne gekennzeichnet. Im Lauf des heutigen Tages soll der Katamaran geborgen werden.

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