America's Cup: "There is at least one thing left in life that billionaire's money can't buy…"

by eric on 8. Februar 2010

Wind! Wenn man ihm mal braucht…

Die Enttäuschung war überall zu spüren: Nach der langen Zeit der Streitereien zu Lande wollte am Montag morgen jeder die beiden Rivalen Alinghi und BMW Oracle Race vor Valencia segeln sehen (Foto: BMW Oracle Race Gilles Martin-Raget). Doch nach vier Stunden Wartezeit blies der neuseeländische Wettfahrtleiter Harold Bennett das Rennen ab. „There is at least one thing left in life that billionaire’s money can’t buy…“, war der Kommentar auf Twitter dazu.

Bis dahin stand Alinghi-Eigner Ernesto Bertarelli selbst am Steuer seines Katamarans, für das BMW Oracle Race Team wollte der 30-jährige Australier James Spithill die Yacht lenken. Besitzer Larry Ellison und Teamchef Russell Coutts waren nicht an Bord des Trimaran.

Auf dem Begleitschiff wurden maximal 4,5 Knoten Wind gemesen – zu wenig für den Start des ersten Rennens um den 33. America’s Cup. Auch eine Verschiebung der Wettkampfstrecke hatte nicht den erhofften Erfolg.

Das Rennen wird nun übermorgen, also Mittwoch früh, statt finden – wenn der Wind weht. Ein Blick auf Windfinder für Valencia zeigt zwar für morgen flottes Segelwetter bis 17 Knoten – aber schon am Mittwoch wieder nur neun Knoten. Nun, immerhin: Das würde ausreichen…

Die TV-Berichterstattung aus Valencia musste um 12:30 Uhr wieder ans Skispringen abgeben und das Live-Streaming der offiziellen Seite americascup.com zeigte stundenlang nur die Uferpromenade. Hier punktete BMW Oracle Race mit einigen Interview-Konservern und Live- Interviews auf einem eigenen Streaming-Kanal. Das könnte auch am Mittwoch bei schwachem Wind ein guter Pausenfüller sein.

(americascup.com, windfinder, BMW Oracle Livestreaming)

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