Auf Medaillenkurs: Flavio Marazzi strebt mit seinem Teamkollegen Enrico De Maria olympisches Gold an

by eric on 4. Februar 2010

Im Januar haben Marazzi und De Maria Silber in der Starboot-WM geholt. Doch damit gibt sich der Weltranglisten-Erste Marazzi noch lange nicht zufrieden. Er will bei den Olympischen Spielen 2012 in London endlich eine Medaille. 2012 wäre seine vierte Olympia-Teilnahme nach Sydney (15., mit Bruder Renato), Athen (4., mit De Maria) und Peking (5., mit De Maria). Dieses Mal möchte Marazzi endlich auf dem Treppchen stehen. Doch er gibt sich weder mit Bronze noch mit Silber zufrieden, nein, Gold soll es sein. Dafür scharen er und De Maria zur Zeit ein hochkarätiges Team um sich, das ihnen bei der Verwirklichung dieses Traumen helfen soll.

Schon seit einiger Zeit besteht eine Coachinggemeinschaft mit den Deutschen Robert Stankjek und Markus Koy. Die beiden dienten schon in Peking als „Sparringpartner“, indem sie in ihrem Zwillingsboot versuchten, die Schweizer noch schneller zu machen. Ein weiteres Teammitglied ist der Bootsbauer Christof Wilke aus Leissigen. Er gehört zu den besten seines Fachs und will versuchen, das Boot der beiden Schweizer mit kleinen Veränderungen noch besser und schneller zu machen. Auch Leo Held, ein deutscher Judospezialist, der seit 25 Jahren im Spitzensport tätig ist, ist Teil des Teams.
Ziel dieses ungewöhnlichen Teams ist es, in allen Bereichen Verbesserungen zu schaffen. Daher ist es gut, wenn auch mal jemand unvoreingenommenes, nicht des Segellateins Mächtigen, hinter die Kulissen schaut und Fehler findet, die andere einfach übersehen.

(MarazziSailing, Berner Zeitung)

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