Kieler Woche: dicke Wolken sorgen für gute Stimmung bei internationalen Wettbewerben

by eric on 26. Juni 2010

kieler wocheDicke Wolken über Dänemark haben am Freitag der Wettfahrleitung der Kieler Woche den Tag gerettet. Denn dadurch konnte sich die Sonne nicht durchsetzen und damit die  verflixte Thermik blieb aus, die in den vergangenen Tagen gegen den vorherrschenden Wind stand – und das Regattaprogramm störte. In 750 Booten 15 internationaler Klassen tobten sich die Segler auf der Kieler Außenförde ordentlich aus. (Foto: © segel-bilder.de / Kieler Woche)

„Am Donnerstag haben wir uns geärgert, dass wir ein wenig zu früh die Entscheidung gefällt haben, die Rennen abzusagen. Am Abend wäre noch etwas möglich gewesen“, meinte Wettfahrtleiter Jobst Richter, der daher gestern einen langen Tag verordnet hatte. Umso erstaunter war er, dass die 420er bereits nach drei Rennen wieder in den Hafen geschickt wurden: „Das war sehr ärgerlich“, so Richter, der ansonsten aber zufrieden mit dem Regattaprogramm war.
Glücklich mit dem Ausgang der ersten Rennen durfte auch Kieler-Woche-Rekordsieger Wolfgang Hunger (Kiel) im 505er sein. Mit zwei ersten Plätzen und einem zweiten Rang hat er mit seinem Vorschoter Julien Kleiner bereits Kurs auf seinen 18. Erfolg auf seinem Heimatrevier eingeschlagen.
Daneben sorgen auch noch die weiteren deutschen Abonnementsieger für Führungen von Heimteams in den Zwischenklassements. So sind die Brüder Helge und Christian Sach (Zarnekau) im F-18-Katamaran nach einer Starkwind-Woche vor Texel (Niederlande) bestens vorbereitet nach Kiel angereist und führen mit zwei Siegen und einem zweiten Rang das Feld an. Etwas mehr Mühe hatte der zwölfmalige Europameister Detlef Mohr (Reinbek) im Hobie 16 mit Vorschoterin Karen Wichardt. Doch mit den Rängen 2, 1, 3 hat auch er die Zwischenführung übernommen.

Dazu sorgen Herbert und Christian Kujan (Füssen) im Kielzugvogel für eine deutsche Führung. Die Klasse wurde im 50. Jahr ihres Bestehens als Jahresklasse nach mehrjähriger Pause wieder ins Kieler-Woche-Geschehen aufgenommen.
In den weiteren elf Klassen tragen sich sieben Nationen in die Liste der Führenden ein. An der Spitze stehen dabei die Dänen, die bei den Contendern, Drachen, Folke- und H-Booten den Bug vorn haben.

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