Larry Ellison über den 34. America's Cup: "Die Ingenieurs-Leistung soll nicht mehr entscheidend sein."

by eric on 23. März 2010

Larry EllisonOracle-Chef und Gewinner des 33. America’s Cup, Larry Ellison, hat sich in einem langen Interview Gedanken über die Ausrichtung des nächsten Cups gemacht. Er macht darin deutlich, dass er wieder mehr der sportlichen Leistungs der Teams und weniger der Ingenieurs-Leistung Raum geben will.

Auf die Frage, ober also die Zugangshürden niedriger setzen möchte, sagt er: „Oh ja. Es soll nicht mehr ums Geld gehen. Es soll ein bisschen um Technik und viel ums Segeln gehen.“ Dabei war es ja sein BMW Oracle Racing Team, das durch die brilliante und teure Flügel-Technolgie seines 90-Fuß-Trimaran so erfolgreich den fast schon „traditionellen“ Alinghi-Katamaran dominierte.

Um das Rennen wieder attraktiver zu gestalten, soll sowohl der America’s Cup als auch die Ausscheidungsrennen (bei denen der Herausforderer von BMW Oracle gesucht wird) fernsehtauglicher werden. Dann können die Teams ihre Kosten besser über Werbsponsoren decken. Beim 33. America’s Cup war wegen der eher kurzfristigen Ausrichtung und der unstabilen Wetterlage die Fernsehübertragung extrem erschwert. Was gerade für das amerikanische Publikum undenkbar ist…

(money.cnn.com)
(Foto: Gilles Martin-Raget)

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