Olympic Worldcup 2010 – Miami, USA , vom 24.01.10 – 30.01.10

by eric on 27. Januar 2010

Am 24.01. startete in der Biscayne Bucht vor Miami der Olympic Worldcup 2010. Dort werden 13 Klassen gefahren, insgesamt sind 448 Teams (633 Sportler) aus 45 Nationen am Start. Aufgrund der Wetterbedingungen konnten noch nicht alles Races, die bis heute angesetzt waren, auch tatsächlich gefahren werden. So verhinderte ein Gewitter am ersten Tag den Start aller Klassen, die nicht in Landnähe segeln können, daher starteten nur die 49er und die Matchracerinnen. Nach dem Gewitter waren auch je ein Race der Laser und der Laser Radial Klassen möglich.

Auch die Paralympics sind in dieser Regatta vertreten und sie konnten am ersten Tag ebenso wenig starten wie die restlichen Klassen. Am zweiten Tag (26.01.) fanden in den Klassen 2.4m, Sonars und Skud 18 je drei Races statt. Kroker/Prem/Mainka GER konnten sich Rang zwei der Sonar erkämpfen.

Auch die Woman Match Race Class konnte gestern alle Qualifikationsrennen bis auf eines abschließen. Die 24 Teams wurden in drei Gruppen aufgeteilt, jeweils die ersten vier jeder Gruppe qualifizierten sich fürs Finale. In der Gruppe C konnte Silke Hahlbrock den zweiten Platz behaupten und sich somit qualifizieren.

Auch die Laser Standards und Radials waren gestern wieder am Start mit drei und zwei Läufen. Bei den Standards ist Simon Grotelüschen (GER) mit Rang sechs der beste Deutsche, die ersten drei Plätze werden von Nick Thompson (GBR, Foto Rolex / Dan Nerney), Bruno Fontes (BRA) und Gijs Pelt (NED) besetzt. Die Laser Radials werden klar von Paige Railey (USA) dominiert, gefolgt von Marit Bouwmeester (NED) und Cecilia Carranza Saroli (ARG). Beste Deutsche ist hier Anke Helbig mit Platz 16.

Auch die übrigen Klassen konnten gestern bei guten Wetterbedingungen richtig loslegen. Die 470er- Männer absolvierten drei Wettfahrten, wobei Gideon Kliger/Eran Sela (ISR) die Führung vor Dahlberg/Östling (SWE) und Patience/Bithell (GBR) übernahmen. Die bestplatzierten Deutschen sind hier  Daniel Reichart und Friedrich Gebert auf Platz 18. Bei den 470er-Frauen liegen Petitjean/Douroux (FRA),  Maxwell/Kinsolving (USA) und Lecointre/Geron (FRA) auf den ersten drei Plätzen. Diese Klasse läuft ohne deutsche Beteiligung ab, ebenso wie die RS:X Frauen und Männer.

(ussailing.org, Sailing News)

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