Volvo Ocean Race: Wecome Singapur

by eric on 30. Januar 2012

Mühselig ist das Volvo Ocean Race für Besatzungen und Boote gleichermaßen: In der Straße von Malakka machen vor allem viel Schiffsverkehr und viel Treibgut zu schaffen. Laut einer UN-Studie sind hier 15.000 Boote jeden Tag zu finden – viele davon sind unbeleuchtete  Fischerboote. Und dann das Treibgut: Ein Stück  Holz hat eines der seitlichen Schwerter des Puma-Teams beschädigt, Skipper Ken Read meinte dazu: „Das hier ist ein unglaublicher Ort hier, um zu segeln. Und das Traurige daran ist, wie viel Müll hier im Wasser ist. Warum die Menschen in der Welt den Ozean nicht mit mehr Respekt behandeln können, ist mir ein Rätsel.“

Daraus spricht auch sein Frust, da er uns seine Mannschaft derzeit 11 Meilen Abstand zum Führungsduo „Telefonica“ und „Groupama“ mit Franck Cammas (Foto) haben. Hinter ihm kommen schon mit sechs Meilen Abstand das Camper Emirates Team und das Abu Dhabi Ocean Racing Team heran. Das Team Sanaya ist mit 150 Meilen Abstand zum Telefonica-Boot weit abgeschlagen.

Heute im Laufe des Tages werden die fünf ersten Boote Singapur passieren und dann (endlich) wieder im freien Ozean segeln können.

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